Weil das Holz in den Grenzwäldern verarbeitet werden musste, erlaubte Fürst Schwarzenberg 1799 achtundvierzig Holzhauerfamilien, ihre Häuser am Ort namens Schöne Ebene zu bauen. In den Jahren 1800–1801 entstand ein neues Dorf. Die neue Siedlung erhielt den Namen Fürstenhut, der erst später, im Jahr 1877, in der tschechischen Form Knížecí Pláně auftauchte.
Eine alte Volkssage erklärt den Ortsnamen etwas anders. Zur Zeit der Dorfgründung soll Fürst Schwarzenberg selbst den Ort besucht haben, doch ein starker Wind wehte ihm den Hut fort, der an einer hohen Tanne hängen blieb. Einer der Holzhauer kletterte rasch hinauf, holte den Hut herunter und reichte ihn dem Fürsten mit den Worten: „Hier ist Ihr Hut!“
Der Fürst dankte ihm und bestimmte, dass das neue Dorf zur Erinnerung daran Fürstenhut heißen solle. Der älteste schriftliche Bericht über Häuser und Einwohner stammt aus dem Jahr 1840: Damals standen hier bereits 59 Häuser mit insgesamt 521 Bewohnern. Es gab ein Jagdschloss, ein Forsthaus, eine Mühle, ein Sägewerk, eine Schule, ein Gemeindeamt, vier Gasthäuser und einen Posten der Finanzwache.



